Elysiums 29. Saison
2011–2012
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Donnerstag, Eintritt: Frei Dieses Konzert wird präsentiert in Kooperation mit dem Austrian Cultural Forum
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“Müde, müde von zuviel Tod…” Zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust mit: Diese musikalisch-literarische Collage legt Zeugnis ab von der schöpferischen Energie, vom großartigen Künstlertum und der tiefen Menschlichkeit zweier herausragender Komponisten: Pavel Haas und Viktor Ullmann. Während ihrer Gefangenschaft im Ghetto und Durchgangslager Theresienstadt gaben diese beiden Künstler nicht auf. Weder die erniedrigenden Lebensbedingungen, noch Hunger, Schmerz und Angst im Angesicht von Tod und Terror konnte sie davon abhalten, weiterhin kreativ zu sein. Ihre Kunst half ihnen, das tägliche Leiden zu ertragen. Ullmann war überzeugt davon, dass „Musik und Worte das Böse verringern können“. In einem Essay, den er 1943 in Theresienstadt schrieb, sagte er: „So schien mir Goethes Maxime: ‚Lebe im Augenblick, lebe in der Ewigkeit’ immer den rätselhaften Sinn der Kunst zu enthüllen. […]„Zu betonen ist, daß wir keineswegs bloß klagend an Babylons Flüssen saßen und daß unser Kulturwille unserem Lebenswillen adäquat war.“ Im Herbst 1944 wurden Ullmann und Haas nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Aber ihre Musik wurde gerettet und überlebte den Holocaust. Die Lieder von Pavel Haas und Viktor Ullmann werden ergänzt durch Stücke von Künstlern, die von den Nazis verfolgt wurden, aber sich retten konnten und in den USA Exil fanden. Zu diesen Künstlern zählen u.a. Paul Aron, Erich Wolfgang Korngold, Robert Stolz, Richard Beer-Hoffmann und Hans Sahl. |
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