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Programmdirektor und Stellvertretender Intendant von Elysium - Between Two Continents Michael Lahr studierte Philosophie und Erwachsenenbildung an der Hochschule für Philosophie in München und an der Jesuiten-Universität Centre Sèvres in Paris. 1990 wurde er als Stipendiat ins Cusanuswerk aufgenommen. Von 1991 bis 1994 war er Mitglied der Bildungs-kommission des Cusanuswerkes. Bevor er zu Elysium - Between Two Continents kam, hat er bereits verschiedene Kultur- und Bildungsveranstaltungen organisiert, unter anderem das Herder-Forum 1993 in München mit der früheren Ausländerbeauftragten Liselotte Funcke, dem Philosophen Norbert Bolz und Johannes Willms von der Süddeutschen Zeitung als speziellen Gästen, und diverse Konzerte in Kloster Rommersdorf bei Neuwied, darunter eines mit zwei jungen Gitarristen vom Konservatorium in Jerusalem. Michael Lahr konzipierte und organisierte auch das Projekt "Welthungertag" in Lahnstein bei Koblenz / Rhein, welches sich zum Ziel gesetzt hatte, auf die Probleme des Hungers und der Unterernährung in der Dritten Welt aufmerksam zu machen. Neben seiner Tätigkeit bei Elysium - Between Two Continents hat Michael Lahr seine Kenntnisse im Business- und Bankenwesen erweitert durch zwei Traineeprogramme, im Frühjahr 1995 bei Dresdner Securities (USA) und im Frühjahr 1996 bei Bear, Stearns & Co., New York. Michael Lahr ist Co-Autor des Essay-Bandes "Bilder des Menschen", zu dem er einen Artikel über Emmanuel Lévinas ("Der jüdische Humanismus und das Konzept der Verantwortung") beisteuerte, und hält regelmäßig in verschiedenen Institutionen Vorträge über philosophische Fragestellungen von allgemeiner gesellschaftlicher und politischer Bedeutung. Zuletzt wurde sein Aufsatz über "Nietzsches Einfluß auf die französische Gegenwartsphilosophie: Spurensuche im Werk Michel Foucaults" im Jahrbuch des Nietzsche-Forums München e.V. veröffentlicht. Als Programmdirektor von Elysium - Between Two Continents zeichnete er verantwortlich für das Programm Musik aus Theresienstadt. Im November 1997 produzierte er die New Yorker Erstaufführung von Ullmanns letzter Komposition aus Theresienstadt Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke, im Februar 1998 das Konzert Gerettete Musik: Viktor Ullmann und Pavel Haas in der Weill Recital Hall at Carnegie Hall in New York, im September 1998 Ulmmans Oper Der Kaiser von Atlantis im New Yorker Guggenheim Museum und im Miller Theater at Columbia University, im September 2000 die New Yorker Erstaufführung von Ernst Kreneks Oper Vertrauenssache, zuerst im Guggenheim Museum und dann im Theater der Riverside Church und im Mai 2001 die italienische Erstaufführung dieser Oper am Teatro dell'Opera di Roma. Zu seinen neuesten Produktionen gehören Fluchtpunkt: Exil - Eine Musikalisch-literarische Fuge, Banned, Silenced, Persecuted: Composers and Writers who fled the Nazis, Memorial Flame to Lives the Nazis extinguished in der Weil Recital Hall at Carnegie Hall und die Welturaufführung von Egon Lustgartens Oper Dante im Exil im Sommer 2005. Als Dramaturg hat er die werke zahlreicher Komponisten ausgegraben, die unter dem Druck des Nazi-Regimes ihre Heimat verlassen mußten. Viele dieser Komponisten wurden in Konzerten in Deutschland und den USA zum ersten mal präsentiert. Michael Lahr ist Vorsitzender der Jährlichen Piscator Gedächtnisvorlesung und Mitglied im Beirat des Nietzsche-Forums München e.V. |